SPECKMAMA
Für alle, die sich selbst endlich sehen wollen

Time for myself
Ich bin Liv und ich habe mir mein Leben Stück für Stück selbst aufgebaut.
Nicht trotz meiner Vergangenheit, sondern wegen ihr.
Alles, was ich heute mache, basiert auf dem Weg, der mich hierher geführt hat. Und dank meiner Community.
Meine Geschichte und Mission
Ich bin Olivia, 36 und inzwischen Selbstständig.
Dieser Schritt hier fällt mir nicht leicht, weil mein Name für mein Unternehmen steht, für Verantwortung und für alles, was ich mir aufgebaut habe. Gleichzeitig geht es hier um etwas sehr Persönliches: meine Geschichte, die ich Dank meiner Community nun mit euch teile. Denn eins steht fest, das alles ist EUCH zu verdanken!
Ich bin mit meiner älteren Schwester aufgewachsen. Wir hatten kein leichtes Zuhause, aber wir hatten ein Zuhause. Mein Vater war abwesend, meine Mutter viel arbeiten und auf der Suche nach der großen Liebe. Dadurch bin ich früh in eine Rolle gerutscht, in der Strenge, Verantwortung und klare Regeln meinen Alltag bestimmt haben. Dazu kamen Glaubenssätze, die eher begrenzen als stärken.
In der Schule war ich unauffällig. Eine typische "3-er" Schülerin. Später bin ich durch mein Umfeld in eine Richtung geraten, die mir nicht gut getan hat. Kurz davor abzurutschen. Und nein, ich bin es offensichtlich nicht, auch wenn das bedeutet hat, Erfahrungen zu machen, die Spuren hinterlassen haben.
Mobbing war viele Jahre ein großer Teil meines Lebens. Und ja, das verändert einen. Ich reagiere bis heute sensibel darauf, denn Mobbing zeichnet. Es hat auch dazu geführt, dass ich heute klarer sehe, schneller einordne und Dinge nicht einfach stehen lasse.
Mit Anfang zwanzig kam ich eher zufällig ins Call Center. Zum ersten Mal habe ich etwas durchgezogen. Ich bin ausgezogen, habe selbstständig gelebt und Verantwortung übernommen. Ich mochte die Arbeit, aber nicht die Dynamiken, die in solchen Strukturen oft entstehen. Diese Zeit hat mich stark geprägt. Ich bin in vielem gewachsen, habe mich ausprobiert, mich hinterfragt, bin angeeckt und habe Grenzen gespürt. Eigene und fremde.
Ich habe viel gelacht und noch mehr geweint. Und irgendwann habe ich ausversehen angefangen, mich wirklich kennenzulernen.
Aus Entwicklung wurde Verantwortung. Aus Verantwortung wurde Führung. Plötzlich war ich in einer Position, von der ich früher nie gedacht hätte, dass ich sie einmal einnehme.
Dann kam ein Bruch. Eine falsche Entscheidung und ich stand vor dem Nichts. Job weg, finanzielle Probleme, Unsicherheit. Ich musste mich komplett neu sortieren. Ohne Halt. In dieser Phase habe ich verstanden, wer wirklich da ist. Und vor allem, dass ich selbst die einzige Konstante in meinem Leben bin und Familie eben nicht.
Ich habe neu angefangen. Schritt für Schritt.
Und dann kam SIE. Eine Frage, die mich nicht mehr losgelassen hat.
"Warum sprichst du so hart mit dir selbst?"
Die Frage trifft mich heute noch ins Mark.
Ich habe begonnen, mich ernsthaft mit mir selbst zu beschäftigen. Nicht nur oberflächlich á la "es geht mir gut", sondern richtig mit mir zu arbeiten. Ich habe verstanden, wie sehr alte Muster unser Denken und Handeln bestimmen. Wie oft wir aus Prägungen heraus reagieren, ohne es zu merken.
Das Buch von der Autorin Stefanie Stahl "Das Kind in dir muss Heimat finden", hat mir sehr geholfen und mir zum ersten Mal gezeigt, warum ich so funktioniere, wie ich funktioniere. Und dass ich das ändern kann.
Parallel dazu habe ich mir IHR, die mir diese eindringliche Frage gestellt hat, den Podcast "How is that impossible" gestartet. Dort kann man meine Entwicklung hören. Ungefiltert. Von Folge zu Folge. Vom Funktionieren hin zum Verstehen. Ihr könnt ihn auf Amazon Podcast, Apple Podcast und auch bei Spotify bis heute hören.
HEUTE steh ich an einem ganz anderen Punkt. Ich habe verstanden, dass ich nicht falsch bin.
Nicht zu viel.
Nicht zu laut.
Ich bin vollständig.
Und ich treffe bewusste Entscheidungen.
Für mich, für mein Leben und für das, was ich anderen mitgeben möchte.
Die Speckmaus Community, die Selbstwert Power-Session und die LIVs Power Message sind genau daraus entstanden.
Aus echtem Leben. Echten Erfahrungen.
Und dem Wunsch, etwas weiterzugeben, das ich selbst lange gesucht habe.
Mich.